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Toast Hawai

27.03.2013

Wenn ich an Toast Hawai denke, dann fällt mir Florian Holzer ein (denkt er auch an uns? Eher nicht...).

Der ist Lokalkritiker beim Falter (und wohl auch bei anderen Zeitungen/Zeitschriften), ist der Autor von "Wien, wie es isst" (auch als Buch) und hat offensichtlich etwas gegen Toast Hawai.

Auf jeden Fall hat er die Anwesendheit eines solchen auf einer Restaurantkarte mehr als einmal bekrittelt, was immer wieder Ts Aufmerksamkeit erregt hat.

T mag nämlich Ananas aus der Dose (frische aber lieber). Und er mag auch Toast.
Und er mag auch - wenig verwunderlich nach dieser Einleitung - Toast Hawai.

Also hatten wir nach sehr, sehr langer Abwesenheit mal wieder das Vergnügen, diese Höhe der kulinarischen Achziger genießen zu dürfen.

Muss ich hinzufügen, dass ich nicht zu den Fans in der ersten Reihe gehöre und auf eine Karte zu diesem Konzert überhaupt gerne verzichte, wenn wo anders was anderes spielt? Wohl nicht...

Zutaten

  • 1 Dose Ananasscheiben (frische Ananas wäre ein Stilbruch)
  • 12 Toastscheiben
  • 6 Schinkenscheiben (bitte Bio)
  • 6 Toastkäsescheiben (oder, wie hier: Gouda und Ementaler)
  • Butter oder Margarine

reicht für:

3 Personen (ich war mit meiner Portion fast überfordert)

Zubereitung

Dieses Rezept erfordert viel Aufmerksamkeit und Achtsamkeit, bitte nicht enttäuscht sein, wenn das Ergebnis beim ersten Mal nicht ganz so wird, wie auf unseren Fotos...

Naja, im Ernst:
Die Toastbrotscheiben einseitig mit Butter oder Margarine (stilsicher) bestreichen, mit Schinken, Ananasscheibe und Käse (in dieser Reihenfolge) belegen und mit einer ebenfalls einseitig bestrichenen Toastscheibe abschließen.

Falls man keine Angst vor Fett hat, kann man die Toastscheiben auch zweiseitig bestreichen, wird dann sehr knusprig-fett (und lecker).

Dann am besten in einen Klapptoaster geben und toasten, bis der Käse geschmolzen, das Brot aber noch nicht schwarz ist (immer diese pinseligen Angaben... und ja: so schreibt man pinselig = übertrieben genau, siehe Duden) .

Ohne Klapptoaster kann man das auch im Backrohr machen, meiner Erfahrung nach wird dann aber der obere Toast irgendwie hart und gemein.

Genießen!

Guten Appetit!

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