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Spinat-Lachs-Lasagne

15.04.2013

Diese Lasagne verdankt ihre Zubereitung in unserer Küche einem lieben Besuch.

Ts Mama ist zu uns zu einem Samstag-Frühstück gekommen und hat viele, viele Köstlichkeiten mitgebracht.
Unter anderem so viel Lachs (bio), dass eine ganze Packung übrig blieb.

Da wir mit diesem Rezept sowieso schon geliebäugelt haben, lag es dann auf der Hand, die Gelegenheit zu ergreifen!

Das Originalrezept stammt aus frisch gekocht, April 2013, Seite 86.

Die Béchamelsauce habe ich nicht so gemacht, wie im Rezept angegeben (Butter, Mehl, Milch, Sauerrahm), sondern nach einen Telefonanruf bei T im Büro jene gemacht, die er auch immer macht (siehe unten).
Never change a winning team...

Ansonsten haben wir die Menge des Lachs der vorhandenen Packung angepasst (100 g statt 400 g), wobei S meint, mehr wäre gut gewesen.
Aber ehrlich gesagt: Bei S kann es nie genug Räucherlachs sein...

Statt Parmesan, der unserer Meinung nach eher ungünstige Schmelz-Eigenschaften aufweist, haben wir Gouda oben drüber gestreut.

Und da unser Basilikum (yay Kräuterkistl!) noch nicht so weit ist, haben wir nur ein paar Alibiblätter reinverarbeitet, auch deshalb, weil Spinat+Lachs+Béchamelsauce = durchaus schon geschmacksintensiv...

Zutaten

Spinat:

  • 30 g Parmesan
  • 400 g TK-Blattspinat
  • 1 Zwiebel
  • 1 El Olivenöl
  • Muskatnuss

Béchamelsauce:

  • 50 g Olivenöl
  • 50 g Mehl (Dinkelvollkorn)
  • 500 ml Milch
  • 2 El Kremsersenf

ansonsten:

  • 9-12 Lasagneblätter
  • 100 g Räucherlachs
  • Salz/Pfeffer

reicht für:

4 Personen

Zubereitung

Parmesan fein oder grob reiben, je nachdem, wie hart er ist (niemand soll sich deshalb wehtun, so wichtig ist es nicht, dass er fein gerieben ist).

Zwiebel schälen und fein hacken, in Olivenöl anbraten, Spinat hinzufügen (tiefgefroren ist okay) und weiterdünsten, bis er durch ist.
Dann mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer würzen (ev. hier Basilikumblätter hinzufügen) und dann den Parmesan einrühren.

Für die Béchamelsauce das Öl in einem dickbodigen Topf erhitzen, das Mehl einstreuen und gut (!) rühren, bis es ein bisschen angebraten ist (=anschwitzen). Dann mit Milch aufgießen und dabei langsam vorgehen: Schluck Milch - gut glattrühren, Schluck Milch - gut glattrühren.
Manche empfehlen, die Milch heiß zu machen, dann geht das Glattrühren besser.

Die Béchamelsauce sanft köcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Dann mit den 2 El Senf, Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Idee mit dem Senf fand ich übrigens gut!

Achtung! Wenn man die Sauce dann stehen lässt, dickt sie ziemlich nach (ja, ist mir diesmal passiert).
Also gleich verwenden oder dann halt mit mehr Milch wieder flüssiger machen.

So, nun kann man die Lasagne zusammenbauen:

In eine passende Form 4-5 El Béchamelsauce verteilen und Lasagneblätter flächig darauf legen (oder ein dilettantisches Mosaik machen, so wie ich).

Dann die Hälfte des Spinats und des Lachs darauf verteilen (und die Lasagneblätter dabei möglichst nicht verschieben, seufz).

Ein Drittel (nicht die Hälfte) der Béchamelsauce darauf verteilen und dann wieder Lasagneblätter.

Den Vorgang nochmal wiederholen (letzte Hälfte Spinat und Lachs, zweites Drittel Béchamelsauce, Lasagneblätter).

Nun kommt das letzte Drittel Béchamelsauce oben drauf und wird mit Käse bestreut.

Im Backrohr bei 200 Grad Umluft zwischen 25 bis 35 Minuten backen, bis die Nudellagen leicht mit einer Gabel zu durchstoßen sind und der Käse oben schön geschmolzen.

Am besten mit einem grünen Salat (den es jetzt wieder aus Wiener - yay - Glashäusern - nicht so yay - gibt) genießen (als wir die Lasagne gegessen haben, war es noch Chinakohl-Karotten-Saison)!

Guten Appetit!

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