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Miso-Ramen-Suppe (oder so ähnlich)

24.05.2013

Vor vielen Jahren - ungefähr fünfzehn - kaufte ich ein Kochbuch mit dem Titel "Japanische Küche für zwei" von Kurumi Hayter.

Eigentlich war es für Freund*innen gedacht (ich glaube, K+K, bin mir aber nicht mehr sicher).
Aber dann, ja dann... haben wir es behalten. Sorry.

Aber wir hatten einige gute Gründe.

Irgendwann muss ich mal erzählen, was es mit Silvester, Huhn und Ei auf Reis und einem bestimmten Film auf sich hat, aber heute schreibe ich über eine Suppe.

Normalerweise machen wir "Hing Hang Suppe", die unsere Kis so benannt haben und die eine vereinfachte Mischung aus Shoyu-Ramen (S. 74) und Miso Suppe (S. 15) ist - liefere ich noch nach.

An diesem Tag aber hatten wir auch Räuchertofu und Frühlingszwiebel im Haus und ich wusste, dass wir eher hungrig sein würden. Also habe ich alles kombiniert und diese Suppe produziert.

Kann man so lassen und auch gerne immer wieder machen!

Zutaten

Einige Zutaten für diese Suppe bekommt man nur im Asia-Laden oder in einem großen Supermarkt.
Aber da gerade diese Zutaten ewig (und drei Jahre) haltbar sind, lohnt sich der Einkauf-Aufwand.

  • 2 Tl Dashi-Konzentrat (=Fischsuppengranulat, deshalb nicht vegetarisch)
  • 4 EL Miso-Paste (bei Auswahl: die dunkle)
  • 400 g Räuchertofu
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 1 Dose Mais
  • Ramen-Nudeln (pro Person mindestens ein Viereck, plus 1 "für den Topf")

reicht für:

4 Personen

Zubereitung

1,2 L Wasser in einen Topf füllen und 2 Tl Dashi-Konzentrat einrühren, dann aufkochen lassen.
In der Zwischenzeit den Tofu in Würfel schneiden und die Frühlingszwiebel waschen und in feine Ringe schneiden (weißen und grünen Teil).

Hier hat man nun die Wahl:
Entweder man kocht die Zwiebeln kurz im Dashi mit (dann werden sie sanfter), oder man gibt sie erst zum Schluss mit dem Mais dazu.

Normalerweise geben wir die Zwiebelringe (auch ohne Frühling-) roh hinein, aber diesmal hatte ich Lust auf Abwechslung.

Man kann jetzt auch schon die Nudeln kochen.

Sobald die Suppe aufgekocht ist, die Misopaste mit einem Schneebesen einrühren und danach den kleingeschnittenen Tofu zufügen (vorher wäre nicht gut, weil der Schneebesen den Tofu wahrscheinlich zermatschen würde).

Nun nur noch durcherhitzen, nicht mehr wallend kochen lassen.

Nudeln in Schüsseln geben, mit Suppe aufgießen, mit Mais toppen und genießen.

Und hier besonders:
Den Variationen sind keine Grenzen gesetzt.

Viel Spaß!

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