Wochentags Logo

Gnocchi mit Spinatsauce

20.01.2013

Gnocchi sind für mich eine Mischung aus Nudeln und Kartoffeln (sind sie ja auch tatsächlich, irgendwie). Man kann sie selbst machen (und irgendwann tue ich das sicherlich), aber derzeit kaufen wir sie einfach im Supermarkt, werfen sie in das Vorratskastl unter dem Kühlschrank und holen sie raus, wenn wir schnell ein Abendessen brauchen.
Dazu denke man sich noch einen übervollen Tiefkühler (das ist nicht schwer, da er enorm klein ist) und schon hat man ein Abendessen!

Smitten kitchen hat eben ein Rezept für selbstgemachte Gnocchi online gestellt - hier - aber so weit bin ich noch nicht. Das hebe ich mir für einen anderen Tag auf (allerdings wahrscheinlich eher bald, und dann berichte ich hier natürlich von meinen Erfahrungen!).

Der Spinat wurde von meiner Mama selbst gesät, gepflegt und geerntet und ist deshalb besonders gut; Sie war so nett und hat ihn uns schon passiert und tiefgefroren geschenkt - danke!

Gemeinsam mit ein bisschen Parmesan oben drüber war das ein schnelles, einfaches und gutes Abendessen, und jene unter uns, die keinen Parmesan mögen (wie 25% unserer Familie), wird es auch so schmecken. Für jene, die keinen Spinat mögen ist es aber wahrscheinlich besser, sie suchen sich ein anderes Rezept...

Apropos:
Fertig gerieben gekaufter Parmesan ist geschmacklich nur ein sehr entfernter Verwandter von frisch geriebenem.
Ich habe erst mit 18 oder 22 frisch geriebenen Parmesan gekostet und damals naiv gefragt, was für Käse das ist, weil ich ihn nicht mit dem, was ich bis dahin unter "Parmesan" kannte, in Zusammenhang gebracht habe!
Das passierte übrigens bei einem Abendessen mit D+M und ich war schwanger, weiß aber nicht mehr, mit welchem Kind...

Zutaten

  • 250 g Gnocchi
  • 200-300 g passierter TK-Spinat
  • 1 Knoblauchzehe (oder mehr)
  • 1/2 Becher Sauerrahm (125 ml)
  • Muskatnuss, Salz, Pfeffer
  • Parmesan

reicht für:

3-4 Personen

Zubereitung

Als erstes den Spinat in einen Topf mit wenig Wasser geben und auftauen/aufkochen lassen, dabei ruhig einen Deckel draufgeben, aber aufpassen, dass darunter nichts anbrennt;

In der Zwischenzeit die Gnocchis nach Packungsanleitung kochen (wird ungefähr so lauten: viel kochendes, gesalzenes Wasser, Gnocchi rein, kochen bis durch);
Wenn wir kochendes Wasser brauchen, machen wir das immer im Wasserkocher und gießen es dann in den Topf - das geht schneller;

Den aufgetauten/köchelnden Spinat mit 1 gepressten Knoblauchzehe (oder mehr), Muskatnuss und Salz abschmecken; Von der Hitze nehmen und ein bisschen auskühlen lassen;
Vorsichtig den 1/2 Becher Sauerrahm einrühren, was so geht:
Erstmal nur einen Löffel Rahm in den Spinat geben und nur lokal umrühren, dann an dieser Stelle immer mehr hinzufügen und schrittweise den restlichen Spinat in diese Rahmmischung integrieren;
Damit verhindert man, dass der Rahm flockig wird, weil er durch den Kontakt mit einer großen Menge heißen Spinats zu heiß wird;

Eventuell noch mal nach-abschmecken und pfeffern; Es gibt diese urban legend, dass gemahlener Pfeffer bitter wird, wenn man ihn mitkocht. Keine Ahnung, ob das stimmt, aber ich pfeffere immer erst die fertigen/fast-fertigen Gerichte. Weiß da wer Bescheid?

Die Gnocchi abgießen, auf Teller verteilen und die Sauce darüber geben, Parmesan fein darüber reiben und genießen;

Guten Appetit!

Kommentare